BUCHTIPP: Beinkleider. Mit Farbe, Folie & Nadel Strumpfhosen, Leggings und Jeans gestalten.

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Wer schöne Beine hat, darf und soll sie auch zeigen. Wenn die Beine nicht ganz zur Zufriedenheit ausfallen, kann aber mit den genialen Tipps aus diesem Buch auch der Versuch gestartet werden, sie optimal zu definieren. Es geht um Strumpfhosen, Leggings und Jeans, die wirklich nichts mit dem veralteten Begriff „Beinkleid“ aus dem Mittelalter bzw. Märchen gemein haben.

Vielleicht schlummern im Schrank noch Hosen, die lange nicht mehr zum Einsatz gekommen sind. Die können sich jetzt auf ein Comeback freuen. Mit Farbe, Nadel und Faden, Schere und Nähmaschine gelingt es, ganz neue Kreationen zu schaffen. Eine alte Leggings mit Cut Outs wird so zum echten Hingucker. Hinreißend kann es aber auch aussehen, die Leggings aus unterschiedlichen Stoffen selbst zu nähen und dem Darüber optisch anzupassen. Darauf muss man erst mal kommen! Aus einem Paar Kniestrümpfe werden mit entsprechendem Stoff einzigartige Overknees, um die Frau sicher beneidet und darauf angesprochen wird. Applikationen wie Spitze, Knöpfe, Pailletten oder Perlen peppen auf und vermögen das Bein an den richtigen Stellen zu proportionieren. Kurze Hosen sind – mit Textilfarbstiften und selbstentworfenen Mustern veredelt – nicht wiederzuerkennen. Ob in Farbe tauchen, abbinden, bleichen, aufbügeln, anknüpfen … es werden viele Möglichkeiten vorgestellt, den alten Hosen an den Kragen zu gehen.

Die beiden Autorinnen sind Kostümbildnerinnen und lassen wirklich nichts unversucht, ihren Leserinnen bunte Beine zu machen. So viel Mut braucht es dazu gar nicht! Es ist unmöglich, mit den tollen Unikaten keine Furore zu machen!

Barbara Blasum 


Reusse, Lea/Jaksch, Marie: Beinkleider. Mit Farbe, Folie & Nadel Strumpfhosen, Leggings und Jeansgestalten. Stuttgart: Frechverlag 2015. 110 S., Ill. (farb.)., fest geb., ISBN 978-3772479106, Euro 15,-

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